Folge 19 – Wie offen gehe ich mit meiner Diagnose um

Podcast - Lasst uns über Depressionen sprechen
"Früher gab es sowas wie Depressionen gar nicht, wir haben uns einfach Zusammengerissen." Dieser und ähnliche Sprüche sorgen oft für Verunsicherung, wenn es um Offenheit mit psychischen Erkrankungen geht. Viele Betroffene fragen sich gerade in der Anfangszeit nach ihrer Diagnose: "Wie gehe ich denn jetzt damit um? Wie offen soll ich das Thema behandeln?"

„Früher gab es sowas wie Depressionen gar nicht, wir haben uns einfach Zusammengerissen.“

Dieser und ähnliche Sprüche sorgen oft für Verunsicherung, wenn es um Offenheit mit psychischen Erkrankungen geht. Viele Betroffene fragen sich gerade in der Anfangszeit nach ihrer Diagnose: „Wie gehe ich denn jetzt damit um? Wie offen soll ich das Thema behandeln?“

Natürlich lösen diese Gedanken in den meisten Fällen auch zuerst einmal Angst, Scham oder Ohnmacht aus, weil die negative Behaftung des Themas einen positiven Blickwinkel gar nicht zulässt. Viele Betroffene sprechen nicht über ihre Erkrankung, aus vielen Gründen, die alle auf den ersten Blick nachvollziehbar klingen.

Meine Erfahrung jedoch zeigt mir, dass der offene Umgang mit der Diagnose, meist der erste Schritt zur notwendigen Akzeptanz darstellt. Denn wer nicht akzeptiert wirklich krank zu sein, der wird sich mit einer Heilung ebenso schwer tun.

Stell dir vor, jemand bricht sich das Bein. Statt offen damit umzugehen und sich die nötige Erholungszeit zu nehmen, wird die Verletzung geschient und verbunden, sodass niemand davon etwas mitbekommt. Auf Nachfrage der Kollegen, warum er oder sie so humpelt, werden Ausreden erzählt. Was glaubst du, wie lange geht das gut und wie schnell verheilt die Wunde bei diesem Umgang?

Genau! Gar nicht. Alles wird einfach immer schlimmer, bis es vielleicht zu irreparablen Schäden kommt. Und genau so sieht es bei psychischen Erkrankungen auch aus. Es hilft meist nicht, sich eine Maske aufzusetzen und weiter zu funktionieren. Das unvermeidliche wird so nur weiter aufgeschoben.

Aber, bei aller Offenheit, kann man auch einige Dinge beachten. Und auch das wollte ich mit der aktuellen Folge ansprechen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören!

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Andreas Heilungsweg
(unveränderter Bericht)

Hallo ich bin Andrea, 40 Jahre Jung und habe seit meinem 13 Lebensjahr Zwangsgedanken und Ängste.

Was das bedeutet, fragt Ihr Euch? Der Tag hat 24 Stunden und die Zwangsgedanken leider auch.

Es ist für mich eine Art Rastlosigkeit mit Verzweiflung gepaart, zu versuchen durch Zwänge alle mir angstmachenden Gedanken und Situationen im Leben zu beschwören und zu beschwichtigen.

Therapeuten, Therapien und Tabletten halfen nichts oder brachten nicht die gewünschten Ergebnisse, sondern nur Linderungen.

Und warum das Ganze? – Ich fand einfach keinen Weg hinaus, das Gedankenmuster auf Dauer zu unterbrechen. Durch eine Fügung durfte ich Nicolas Doster kennenlernen.

Endlich konnte ich mich mal mit einem Menschen unterhalten, der mich versteht, da er das selbst schon alles durchgemacht hat. In dem 12 Wochen Coaching hat er mir beigebracht, mich selbst zu akzeptieren, authentisch zu sein, meine selbst auferlegten Glaubensmuster zu erkennen und meinen Alltag besser zu planen, damit ich mir und meinem Körper die benötigten Ruhephasen geben kann, die ich dringend benötige.

Natürlich ist es ein Prozess, der nach 12 Wochen nicht beendet ist. Aber durch Nicolas habe ich jetzt ein Paket an Wissen erhalten, das ich selbst, besonders an schlechten Tagen, anwenden und mich wieder allein aus der Opferrolle befreien kann.

Lieber Nicolas, ich danke Dir von Herzen für deine Ehrlichkeit und das du vielen

Menschen helfen wirst wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Liebe Grüße

Andrea

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Solveigs Heilungsweg
(unveränderter Bericht)

Unveränderter Bericht (Juli 2022)

Als ich das Coaching mit Nicolas begann, war ich an einem Tiefpunkt in meinem Leben angelangt. Meine Depression hatte zu dieser Zeit Oberhand gewonnen. Ich hatte mich in meiner Beziehung verloren und litt unter großen Verlust- und Betrugsängsten sowie Panikattacken.

Gleichzeitig fühlte ich mich in meinem Job gefangen und unglücklich und spürte eine endlose Erschöpfung durch die jahrelange Suche nach meiner Berufung. Als wäre das noch nicht alles, nahm ich in den letzten vier Jahren 50 Kilo zu. Mein Inneres kehrte sich nach außen. Diese körperliche Veränderung hin zu jemandem, der mir total fremd war, beeinflusste die seelische Verzweiflung um ein Vielfaches. Die Person im Spiegel war ich einfach nicht mehr. Da ich das nicht aushielt, kappte ich die Verbindung zwischen Körper und Kopf, um mich nicht mehr spüren zu müssen. Ich funktionierte nur noch, versuchte es allen außer mir selbst recht zu machen, in der Hoffnung, die Fassade aufrecht zu erhalten. Aber auch dieses Funktionieren lief nur mehr schlecht als recht.

Ich fühlte mich wertlos, hässlich und nicht liebenswert.

Ich war unglücklich. All das wiederum war natürlich nahrhafter Boden für meine seit Kindheit herangezogenen, negativen Glaubenssätze und Selbstzweifel. Die Stressmühle rotiert durch so einen Zustand natürlich immer intensiver und ich war wie gefangen in einer Abwärtsspirale. Meine Wahrnehmung vom Leben, mein ganzer Alltag und vor allem meine Beziehungen zu meinen Liebsten waren dadurch enorm beeinträchtigt.

Ich beschäftige mich seit mehr als 17 Jahren mit dem Thema Depression, Selbstwert und -verwirklichung. Doch allein schaffte ich nie, meine negativen Gedanken zu durchbrechen. Oft stand ich mir auch selbst im Weg, weil ich in dem tiefen Loch, in dem ich saß, keine Lösungen und Perspektiven sehen konnte. Auch über den herkömmlichen Weg durch die Krankenkasse habe ich bisher keinerlei qualifizierte und motivierte Unterstützung erhalten.

An meinem tiefsten Punkt bin ich also durch eine liebe Freundin auf Nicolas aufmerksam gemacht worden. Bereits in der Erstgespräch-Session fühlte ich mich von ihm angenommen. Er war da, verstand und gab mir den Raum den ich brauchte – das Schönste war jedoch, dass er diesen auch halten konnte. Bereits in der ersten Sitzung zeigte er mir auf, dass es Wege, aktive Handlungsmöglichkeiten und Tools gab, die mich wieder zu mir selbst führen werden. 

In intensiven Sessions mit vielen Tränen des Schmerzes und der Befreiung arbeiteten wir an meinen Glaubenssätzen, mit meinem inneren Kind, besprachen meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen und insbesondere die zu meinem Partner. Ich verstand endlich mehr und mehr die Zusammenhänge meiner Verhaltensweisen, aber auch die von meinem Partner. Nicolas schaffte es, meinem hin und wieder sturen und eingefahrenen Kopf neue Denkanstöße zu geben und andere Blickwinkel einzunehmen. Das war insbesondere wichtig, weil ich, bedingt durch die Depression, immer vom Schlimmsten ausging und somit endlich wieder lernte, ruhiger und gelassener auf alles zu schauen. Natürlich ist all das noch im Prozess, aber ich habe den Boden unter meinen Füßen und somit meine eigene Basis wiedergefunden.

Ich spüre mich und meine innere Stärke mehr und mehr wachsen und lasse immer besser ALLE Gefühle zu, statt sie zu verdrängen. 

Durch das 12-Wochen-Programm habe ich nun Kraft und Tools, um Herausforderungen, Entscheidungen und Situationen im Alltag besser zu reflektieren und komme nun öfters schneller aus einer präsenten depressiven Phase heraus und an meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse heran. Diese kann ich daher viel zielsicherer und mir selbst und meinem Gegenüber zugewandt kommunizieren. Das hat mich in allen zwischenmenschlichen Beziehungen, ob beruflich oder privat, um einige Schritte weitergebracht und mir geht es deutlich besser.

Nicolas ist ein wirklich sympathischer und wertschätzender Mensch sowie kompetenter und zuverlässiger Coach, der sich mit Empathie sehr gut auf sein Gegenüber und dessen Bedürfnisse einstellen kann, aber dabei die angestrebten Ziele und die nötige Struktur beibehält, so dass ich immer einen sicheren Halt und eine Klarheit bzw. das Gefühl des Vorankommens während und nach den Coaching-Sessions hatte.

Das 12-Wochen-Programm mit Nicolas war eine komplette Lebensbereicherung und -veränderung für mich! Sein Konzept gepaart mit seiner Persönlichkeit macht das Coaching sehr einmalig. Das habe ich so bisher noch nicht im deutschsprachigen Raum gefunden und ich bin sehr dankbar, dass er mit mir diesen Weg gegangen ist. Ich kann es jedem, der mit diesen Thematiken zu kämpfen hat, empfehlen. 

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Nicoles Heilungsweg
(unveränderter Bericht)

(unveränderter Bericht nach dem 12 Wochen Programm, Mai 2022)

Mein Name ist Nicole, ich bin 39 Jahre alt, Sachbearbeiterin für Heiz- und Betriebskosten und Mama von drei Kindern (21,20,12). Ich bin seit zwölf Jahren mit meinem zweiten Mann verheiratet. Ich habe immer viel gearbeitet und versucht eine „perfekte“ Mutter und Ehefrau zu sein. Mich als Mensch habe ich dabei völlig unbeabsichtigt verloren. In meinem Streben immer alles „perfekt“ hinzubekommen habe ich mich jahrelang überfordert. 

Die Spirale in die Tiefe begann. 

Jeder kennt den Satz: „Es muss laufen“. — Nein —, heute weiß ich, dass gar nichts laufen muss. Sein Bestes zu geben ist natürlich erstrebenswert, aber NICHT bis zur Selbstaufgabe. Ich liebe meine Familie von ganzem Herzen, aber ich erlaube mir nun endlich auch mich selbst zu lieben. Lange Zeit dachte ich, dass es egoistisch wäre. Der Glaubenssatz „Ich bin eine schlechte Mutter wenn ich meine eigenen Bedürfnisse über die meiner Familie stelle“ hat mich sehr lange begleitet.

Heute weiß ich, dass nur wenn es mir gut geht, es auch meinen Lieben gut gehen kann. Es war ein langer Weg, meine alten, tief verankerten Glaubenssätze loszuwerden und durch neue, für mich „gute“ Glaubenssätze zu ersetzen. 

Meine Leidensgeschichte begann schon in frühester Kindheit. Das Gefühl nicht geliebt zu werden, nicht auszureichen und vor allem nicht GUT zu sein, begleitete mich schleichend durch mein ganzes Leben. Das Gefühl des Opfers hatte ich komplett verinnerlicht ohne es zu merken.

Die Gedanken: 

– mir passiert immer nur schlechtes

– ich habe kein Glück

– ich ziehe alles negative an

– ich bin Schuld, bin nicht genug

wurden immer lauter. 

Ich fühlte mich hoffnungslos und traurig. 

Eineinhalb Jahre Therapie bei einem Psychologen haben mir nur gezeigt, dass etwas nicht stimmt. Die Lösung haben wir nicht gefunden. Ich wusste nur dass ich mich so nicht fühlen sollte und auch nicht mehr konnte. 

Die Therapie half mir aber nicht morgens aus dem Bett. Sie half mir auch nicht alltägliche Dinge wie z.B. Hausaufgaben betreuen, Essen kochen oder einkaufen zu gehen. An die Arbeit im Büro mochte ich noch nicht einmal denken. Ich wusste nicht mehr weiter und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin wollte ich nur noch aus meinem Leben aussteigen. 

Mein Tiefpunkt war erreicht. 

Egal welche Hilfen ich versucht habe in Anspruch zu nehmen stand mir entweder die Bürokratie oder ich selbst im Weg. In diesem tiefen Loch in dem ich saß konnte ich die Lösung einfach nicht sehen. An diesem Punkt begann ich das zwölf Wochen Programm bei Nicolas Doster. Ich hatte kaum Hoffnung das es für mich etwas bringt aber ich dachte auch dass es nicht noch schlimmer werden könnte. 

Mein Negativdenken war noch fest in mir verankert. Das Programm war der Wendepunkt in meiner Abwärtsspirale. Was in so vielen Jahren nicht möglich war, ja sogar undenkbar, schaffte Nicolas mit seinem 12 Wochen Programm in kürzester Zeit.

Ich gebe zu, dass es nicht einfach war, denn ich musste Kontakt mit mir selbst aufnehmen. Gefühle die ich jahrelang verdrängt hatte, konnte ich geführt lernen zuzulassen und dann sogar loszulassen. Das war der härteste Teil für mich. 

Heute bin ich stolz sagen zu können das ich wieder LEBE.

Ich konnte dieses unglaublich dunkle und schwere Gefühl endlich gehen lassen. Natürlich gibt es in jedem Leben Probleme die es zu lösen gilt. Nun habe ich aber eine gesunde Kraft in mir um diese anzugehen wenn es notwendig ist. 

Danke lieber Nicolas, dass du diesen Weg mit mir gegangen bist und dieser SCHEISSKRANKHEIT den Kampf ansagst. 

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